IMS fertigt Arcade RISC-V SoC

Ein neuer Chip des IMS ist aus der Fertigung zurückgekehrt und steht nun für Experimente zur Verfügung.

Der IMS Arcade Demonstrator ist ein RISC-V basierter System-on-Chip (SoC), der im Rahmen des Labors „Mikroelektronik - Chipdesign“ gefertigt wurde.
Das Projekt enthält von Studierenden entwickelte Hardware-Extensions, um praktische Erfahrung im Bereich der SoC-Entwicklung anhand einer Handheld-Gaming-Plattform zu sammeln. Der daraus entstandene Chip verfügt über einen RISC-V Prozessor mit eigenen Befehlssatzerweiterungen für die Audio- und Grafikverarbeitung sowie verschiedene Peripheriemodule, wie beispielsweise eine vollständig digitalen FLL, die es Studierenden ermöglichen, mit Hardwarebeschleunigung in einer praxisnahen Anwendung zu experimentieren.

Im Rahmen einer von GlobalFoundries und Synopsys gesponsorten experimentellen Chipfertigung wurde der Chip in der Open-Source Technologie GF180MCU unter Verwendung von Synopsys EDA Tools entworfen. Die 9 mm² gefertigte Chipfläche enthält 6 KiB SRAM und 328.904 Logiktransistoren, die in einem Spannungsbereich von 1.8 V bis 5 V betrieben werden können.

Besonderer Dank geht an Claudia Kretzschmar (GlobalFoundries) und Ron Duncan (Synopsys) für das Sponsoring und die Unterstützung der experimentellen Chipfertigung!